THAILAND

4. Januar 2020

Wir hatten zwei Hotels auf der Liste. Wie immer gingen wir hin, ohne dass wir gebucht haben und wir hatten gleich beim ersten Hotel Glück! Wir nahmen eine Dusche und gingen was Essen. Nach der superleckeren Suppe besichtigten wir Chiang Mai – eine Stadt mit so vielen Tempeln, ihr braucht sehr viel Zeit, um all die Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Der Sonntagsmarkt einer der beliebtesten Märkte in Chiang Mai ist nichts für Menschen mit Platzangst – an solche Menschenmassen muss man sich erst mal gewöhnen! Die vielen Verkaufsstände bieten vor allem Souvenirs, gutes Essen, Kleidung, Handarbeiten, Bilder und billige Ware aus China an

Wir wurden am nächsten Tag abgeholt und fuhren eine knappe Stunde zum Camp, angekommen, sah ich die Elefanten. Ich wollte gleich hin, um Fotos zu machen, doch leider durfte wir es nicht – so musste meine Frau eine Stunde warten, bis sie die schönen Wesen anfassen durfte!

Wir bekamen Obst, um die Elefanten zu füttern und gleichzeitig deren Vertrauen zu gewinnen! Nach ein Paar Bananen und Streicheleinheiten hatten wir und die Elefanten keine Angst mehr – wir trauten uns so nah, dass wir in ihre Augen sehen konnten.

Ich und meine Frau waren so fasziniert, dass wir ab und zu keine Worte fanden, um es zu beschreiben, wie schön es gerade ist! Nach ein Paar Einweisungen mussten wir die Dickhäuter waschen. Das mitzuerleben, wie sich der Elefant in das Wasser legt und wir ihn saubermachen durften, war einer der schönsten Momente in meinem Leben!

Aber das Beste sollte noch kommen: Wir ritten durch den Dschungel ohne Sattel, ich muss sagen, dass es nicht so bequem war! Wir machten eine kleine Pause im Dschungel, wo die Mahouts für uns was kochten. Sie holten paar Bananenblätter und legten gekochten Reis rein, um es dann auf dem offenen Feuer aufzuwärmen – dazu gabt es Hähnchen.

Wenn man sehr offen ist und auf die Mahouts zugeht, bauen sie dir vielleicht einen Pfeil und Bogen aus Bambus, und wenn du sehr nett bist, zeigen sie dir, wie man mit einen Messer wirft ☺

Wir planten am nächsten Tag, eine kleine Motorbike-Tour zu machen! Mit Vorfreude standen wir so gegen 7 Uhr auf, frühstückten was und fuhren los… Wir fühlten uns frei, wenn wir was Essen wollten, hielten wir an, wenn wir was Schönes sahen, machten wir einfach eine Pause!

Wir fuhren so weit, das wir auf Google-Maps Laos sahen! Wären wir noch paar Stunden weitergefahren, würden wir auf einmal in Muang Ngeun stehen! Unser Trip ging 9 Stunden, unser Ärsche zeigten uns das mit zwei Tagen Muskelkater! Wir übernachteten einen Tag noch in Chang Rai und fuhren nach Bangkok

Ein Geheimtipp ist Koh Bulon, da geht es sehr gemütlich zu. Wer die Ruhe schätzt, ist auf Koh Bulon genau richtig! Im Nordosten befindet sich ein langer schöner Strand, der einzige von Koh Bulon. Bei Flut erweist sich der White Sand Beach mit extrem klarem Wasser, schönen Palmen und einem tollen Blick auf die Karstinseln! Wir haben es genau vier Tage ausgehalten, dann nahmen wir das Speedboot nach Koh Kradan. Zu der Insel kann ich euch nicht viel sagen, weil wir es nicht so gut fanden, es befanden sich viel zu viele Touristen auf der Insel! Und das Essen war auch sehr touristisch, nicht das was wir in Thailand kennen und lieben!

Jetzt kommen wir zu unsere Lieblingsinsel: Koh Mook ist eine kleine schöne Felsküsteninsel vor der Küste Trang. Auf der Insel gibt’s zwei schöne Strände. Ein Fischerdorf die sehr nett und Hilfsbereit sind! Es gibt ein paar teuere Resorts, die sehr touristisch sind. Was ich euch empfehlen kann, ist Coco Lodge. Ihr werdet dann den Chest kennenlernen – für uns ist dieser Mensch einer der positivsten Menschen, die wir kennengelernt haben! Wir gehen immer wieder gern hin, alleine wegen ihm!

Unsere Reise ging mit dem Bus weiter nach Ko Phayam.

Die Insel wird dominiert vom einfachen Backpacker – Luxus ist hier ein Fremdwort. Viele Reisende treffen sich Jahr für Jahr am selben Ort, um in chilligen Reggea-Bars vor sich hinzuvegetieren. Eine Boot-Bar aus Teilen, die das Meer angespült hat, wurde mit Liebe gebaut – bei einem leckerem Chang kann der schönste Sonnenuntergang der Insel bestaunt werden! Die Insel kann man sehr gut mit Motorbikes erkunden. Leider hatten wir kein gutes Wetter, wir waren nur drei Nächte auf der Insel…

Die Insel Koh Kut lockt in erster Linie Naturfreunde, Ruhesuchende und Honeymooner. Koh Kut ist dicht mit Regenwald bewachsen und liegt im äußersten Osten von Thailand nahe der kambodschanischen Grenze. Die bekanntere Nachbarinsel Koh Chang  ist rund 50 Kilometer entfernt (Fahrzeit mit dem Speedboot 1,5 Stunden)

Bangkok ist leider nichts für mich und meine Frau, es ist zu laut und viel zu voll, egal wo man hingeht! Ich kann euch da lieber raten, eine Nacht in Ayutthay zu verbringen. Ayutthay ist das Gegenstück zu Bangkok – leise und kein bisschen schrill. Die Stadt ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO! Nimmt euch ein Tuk tuk und schaut euch die vielen schönen alte Tempel an – mit dem Fahrrad oder zu Fuß schafft ihr das nicht! Es gibt über 500 alte, meist zerfallene Tempel, am besten schaut euch das an, was für euch am interessantesten ist!

Unsere schöne Reise durch Thailand ging nach vier Wochen zu Ende 🙁 Wir haben sehr viel gesehen und versprochen, das wir wiederkommen!

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